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1,6 Millionen Euro Schaden – Luxusvilla für Asylbewerber steht leer

Während des großen Flüchtlingsansturms im Jahr 2015 kamen Millionen Menschen in Deutschland an. So auch in der Stadt Hannover, die schnell reagierte und eine Luxusvilla für 1,6 Millionen Euro erwarb, um die Ankommenden standesgemäß unterzubringen.
Damals dachte man besonders an minderjährigen Asylbewerbern (die häufig schon etwas älter sind). Diese müssten, so die Idee, in einer “Wohlfühloase” leben, um sich von den Strapazen der langen Reise zu erholen.
Auf die Frage, warum es denn gerade ein solch luxeriöses Anwesen sein muss, bleibt uns die Stadtvewaltung bis heute eine Antwort schuldig.

Nun allerdings steht das Haus leer und die Verwaltung ist sich nicht ganz sicher, was damit zu tun ist. Man könnte natürlich die vielen einheimischen Bedürftigen unterbringen, die in Hannover kaum bezahlbaren Wohnraum finden. Aber wenn es einen erneuten Flüchtlingsansturm geben sollte, dann müssten die Einheimischen die Luxusherberge wieder verlassen und auf die Straße gesestzt werden – Asylbewerber unterzubringen hat nämlich oberste Priorität.
Und so lässt man lieber die Villa verrotten. Das ist Deutschland!

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