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Dänische Migrationsministerin: “Wir haben gegen den Islam verloren”

Die dänische Ministerin für Migration, Integration und Unterbringung, Inger Støjberg, hat in der dänischen Zeitung Berlingske erklärt, dass der politische Islam bereits gewonnen habe.

Der Grund für diese Aussage ist ein Theaterstück über das Mormonentum, welches in der Hauptstadt Kopenhagen aufgeführt wird. In diesem wird die mormonische Glaubensform kritisiert und auf die Schippe genommen. Dennoch kommt es zu keinerlei Ausschreitungen oder gewalttätigen Szenen in Dänemark.

Ein Theaterstück, welches den Islam in gleicher Weise thematisiert, wäre heute undenkbar. 

Die möglichen Reaktionen in einem solchen Fall beschreibt sie als hysterisch und sieht sogar die Schauspieler und das Theater selbst in Gefahr. Das, so Støjberg weiter, sei ein Problem.

Der Punkt ist, wir haben verloren. Wir haben Angst vor einer Religion [der Islam] voller Fanatiker, die uns zum Schweigen bringen wollen. Und wir schaffen es nicht einmal diese Tatsache anzuerkennen.

Mutige Worte von der Ministerin. Zum Schluss des Interviews bringt sie noch einmal auf den Punkt, was den Islam so besonders macht:

Satire gegen Religionen ist immer gleich. Der große Unterschied ist aber die Reaktion der verletzten Gläubigen. Die Anhänger der Religion des Friedens [Islam] nutzen nach einer solchen Satire Waffen, Gewalt und Terror.

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2 Comments

  1. Patrick Patrick April 21, 2018

    Hallo ZEuropa-Inhaber,
    können Sie bitte die Quelle dazu bitte freigeben, ich finde diesen Bericht sehr interessant, möchte es aber auch aus 1. Hand lesen. Sie haben, wie ich es gelesen habe, einen Artikel der Zeitung “Berlingske” zitiert, bitte um eine Verlinkung dazu.

    Vielen Dank und freundliche Grüße aus Österreich

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