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Dieses gigantische Zeltlager in Saudi-Arabien ist unbewohnt. Warum?

Dieses gigantische Zeltlager kann über 3 Millionen Menschen beherbergen, aber kein einziger Flüchtling wohnt dort. Warum?

An der Ausstattung kann es nicht liegen, sind doch alle Zelte mit Klimaanlagen ausgestattet und die Einrichtung durchaus luxuriös gestaltet. Auch für den Brandschutz wurde gesorgt – die Zelte bestehen aus feuerfesten Materialien.

Saudi-Arabien weigert sich jedoch, auch nur einen einzigen Flüchtling aufzunehmen. Für die Menschen aus Syrien, Afghanistan und anderen Krisenregionen wurden die Zelte auch gar nicht gebaut, sondern für zahlungskräftige Pilger aus dem Ausland.
Einmal pro Jahr strömen Millionen von Menschen nach Mekka, eine Pilgerreise, die für alle Moslems Pflicht ist.

Diese Pilgerfahrt dauert vom 8. bis zum 12. Dhu al-Hijjah, den letzten Monat des islamischen Kalenders. Dann ist das Zeltlager bewohnt und bietet Unterkunft und Schutz. Die restliche Zeit aber steht es leer.

Saudi-Arabien ist der zweitgrößte Ölproduzent weltweit und sogar der größte Öl-Exporteur. Ein unfassbar reiches Land also.
Dennoch hat Saudi-Arabien keinen einzigen syrischen Flüchtling aufgenommen. Genauso wie die anderen Golfnationen: Qatar, die Vere

inigten Arabischen Emirate, Kuwait und Bahrain auch.

Haben Sie sich schon mal gefragt warum? Wieso nehmen ausgerechnet die reichsten Länder der arabischen Welt keine Flüchtlinge auf? Und das, obwohl Sprache und Kultur doch so ähnlich sind.

Hijra ist die Antwort.

Hijra ist das arabische Wort für Migration, meint damit die Eroberung neuen Territorien. Muhammad und seine Anhänger betrieben Hijra, als sie im Jahr 622 Medina belagerten und letztendlich führte Hijra auch dazu, dass 56 Nationen bis dato islamisiert wurden.

Und nun ist Europa an der Reihe!

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