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Flüchtlinge bekommen deutlich mehr Geld als Hartz-IV-Empfänger

Immer wieder werden Vorwürfe laut, dass Flüchtlinge gegenüber Hartz-IV-Empfängern besser gestellt seien – Dass der Staat sich mehr um Asylbewerber, als um die sozial Benachteiligten dieses Landes kümmere.
Wir, von zEuropa, sind diesen Anschuldigungen nachgegangen. Was wirklich dran ist, lesen Sie im Faktencheck:

Wir überprüfen folgende These:  Flüchtlinge bekommen mehr Geld vom Staat als Hartz-IV-Empfänger

Stimmt. Die Tagessätze unterscheiden sich zwar von Bundesland zu Bundesland, betrachtet man jedoch die bundesweite Gesamtsituation wird klar, dass Asylbewerber finanziell deutlich besser gestellt sind.
So erhalten diese zu den 147 Euro Taschengeld und der kostenfreien Unterkunft weitere Zuwendungen für Verpflegung und Hygieneprodukte.
Diese liegen täglich bei: 11 Euro in Berlin, 16 Euro in München und ebenfalls 16 Euro in Kleve. Das sind immerhin deutlich mehr als die knappen 4,72, die einem Hartz-IV-Empfänger zur Verfügung stehen.

Wenn man nun weitere Gelder eines Hartz-IV-Empfängers mit einberechnet, kommt dieser am Ende des Monats auf spärliche 403 Euro. Davon sind knapp 143 Euro für Nahrung bestimmt.
Das Essensgeld eines Asylbewerbers in Kleve liegt hingegen bei 480 Euro, also mehr als dem Dreifachen.

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One Comment

  1. Chris Chris April 26, 2018

    Wieso kann man nicht dagegen Klagen.?Die Hartz 4 Leute sollen genau so viel bekommen!

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