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Giftgasangriff: Warum Assad vermutlich unschuldig ist

Was ist passiert:

Dem syrischen Präsidenten Baschar al-Assad wird vorgeworfen, am 07.04.2018 einen Giftgasangriff auf das syrische Rebellengebiet Ost-Ghouta und die dort liegende Stadt Douma befohlen zu haben.
Nach Berichten der Syrischen Weißhelme (auch Syrischer Zivilschutz), welche nach eigenen Angaben unmittelbar nach dem Angriff vor Ort waren, soll es mehr als 70 Tote und über 500 Verletzte gegeben haben.
Laut internationalen Medienberichten kam bei dem Luftangriff Chlorgas zum Einsatz.

Wie hat die Welt reagiert?

Präsident Trump warnte, dass ein hoher Preis zu zahlen sei:

Many deadincluding women and children, in mindless CHEMICAL attack in Syria,” Trump wrote on Twitter. President (Vladimir) Putin, Russia and Iran are responsible for backing Animal Assad. Big price to pay.

Die Europäische Union machte das Syrische Regime für den Angriff verantwortlich:

The evidence points towards yet another chemical attack by the regime,” the European Union’s diplomatic arm saidcalling for an immediate response from the international community.

Auch die Vereinten Nationen und der Vatikan zeigten sich über die Attacke entsetzt, ließen aber die Schuldfrage offen.

Wer steckt dahinter:  

Die Wahrheit ist – wir wissen es nicht. Wir können noch nicht einmal mit Sicherheit sagen, dass es solch einen Angriff gegeben hat. Umso erstaunlicher also, dass sämtliche Politiker und etablierte Medien der westlichen Welt von Assads Schuld überzeugt sind.

Auch wenn wir bisher nicht genau feststellen konnten, wer nun der tatsächliche Drahtzieher ist, lassen sich dennoch Vermutungen anstellen.
Für uns ist nun interessant, wie wahrscheinlich es ist, dass Assad für diesen Angriff direkt verantwortlich ist:

Welche Gründe hätte Assad, um solch einen Angriff zu befehlen?

In den letzten Monaten hat die syrische Armee große Teile der ehemals besetzten Gebiete zurückerobert und die Rebellen immer weiter zurückgedrängt. Es gibt kaum mehr Gebiete, die nicht von der syrischen Armee besetzt und kontrolliert werden.
Auch in der Diplomatie lief es ganz fabelhaft für die Regierung. Mit Russland und Iran hielten die alten Verbündeten weiterhin zu Syrien und sogar der türkische Präsident Erdoğan fuhr seine rhetorischen Angriffe gegenüber Assad weitestgehend zurück.
Warum sollte der syrische Präsident nun all das Erreichte riskieren, nur um Rebellen zu eliminieren, die bestenfalls nur noch wenige Tagen den Angriffen widerstehen können?
Ein weiterer wichtiger Faktor sind die Bilder und Videos, welche in den etablierten Medien präsentiert werden. Diese stammen alle von Organisationen direkt vor Ort, die eng mit den Rebellen (und damit Assad-Feinden) zusammenarbeiten.

Die Kinder in Schutt und schwer verletzt, das ist harter Tobak. Dennoch die ketzerische Frage, wer sagt denn, dass die Kinder nicht selber eingestäubt und in den Schutt gelegt wurden, nur um diese anschließend medienwirksam zu retten?
Hinzu kommt, dass die Bilder erschreckende Parallelen zu dem Propagandamaterial der radikal-islamischen Hamas aufweisen. Auch dort werden Bürger als Statisten missbraucht, um Israel als Terrorstaat darzustellen.

Um die Rebellen jedoch steht es schlecht. Nicht nur haben diese in den letzten Monaten sämtliche Landgebiete verloren, nein, sie stehen auch unmittelbar vor der Vernichtung ihrer eigenen Existenz.
Allein mit Waffengewalt ist der syrischen Armee und deren Verbündeten nicht mehr beizukommen. Und so kann es durchaus sein, dass man sich zu einer tollkühnen Aktion entschloss. Einem gefakten Gasangriff!
Vielleicht hoffte man bei den Rebellen auf einen Aufschrei der westlichen Welt – wie er ja auch passierte. Auf ein starkes Amerika, dass sich aufseiten der Rebellen in den Bürgerkrieg einmischt (rote Linie/ Obama).

Wie oben schon erwähnt, den tatsächlichen Drahtzieher können wir derzeit noch nicht sicher benennen. Dennoch sprechen deutlich mehr Indizien für eine inszenierte Verzweiflungstat der Rebellen, als ein tatsächlicher Angriff Assads.

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