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Immer mehr Flüchtlinge machen Urlaub in der Heimat

Da Flüchtlinge in ihrer Heimat verfolgt werden, erhalten sie Schutz in Deutschland um hier sicher leben zu können. So zumindest die Intention des Asylrechts, in der Praxis ist die Sachlage aber eine anderen.

Immer mehr Flüchtlinge reisen in ihre Heimatländer, um dort Verwandschaftsbesuche zu machen oder einen ruhigen Urlaub zu verbringen. Ein Skandal, wenn man bedenkt, dass Asylbewerber hier leben dürfen, weil sie angeblich in ihren Herkunftsländern verfolgt werden.

Dass es sich dabei keinesfalls um Einzelfälle handelt, wird vom BAMF (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge) bestätigt. So ist die Anzahl der gemeldeten Fälle stark steigend, auch wenn keine genauen Statistiken veröffentlicht werden.
Besonders unter Personen aus Eritrea soll es sich um ein weit verbreitetes Vorgehen handeln. Aber auch Flüchtende aus Irak, Syrien und dem gesamten Mittleren-Osten zieht es immer häufiger in die Heimat.

So auch bei dem syrischen Asylbewerber Hamid M. Dieser war letztes Jahr für drei Wochen nach Syrien gereist, um seine Großeltern zu besuchen. Brisant ist auch, dass der Urlaub von der Ausländerbehörde und dem Jobcenter genehmigt wurde.

Mit Zunahme der Heimatreisenden stellt sich folglich auch die Frage, ob die Länder, aus denen die Geflüchteten stammen, nicht als sichere Herkunftsländer einzustufen sind. Schließlich scheint es ja kein Problem zu sein, dort friedliche Urlaubstage zu verbringen.

 

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