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Jedes siebte Kind in Deutschland auf Hartz IV angewiesen

Es sind dramatische Zahlen, die aus der jüngsten Studie der Bundesagentur für Arbeit (BA) hervorgehen. Die Anzahl der Personen unter 18 Jahren, die auf Hartz IV angewiesen sind, ist abermals gestiegen. Mittlerweile ist es jedes siebte Kind, dass in Deutschland in einer Bedarfsgemeinschaft von Sozialhilfe lebt.

Der Anstieg soll, so die Bundesagentur für Arbeit, durch den starken Zuzug von ausländischen Familien bedingt sein, die häufig in deutschen Sozialsysteme einwandern. Auch Flüchtlinge seien für den Anstieg ein bedeutender Faktor.

Viele Asylbewerber finden nach Abschluss des Verfahrens und der zahlreichen Integrationskurse keinen Anschluss in den ersten Arbeitsmarkt und sind deshalb auf staatliche Leistungen angewiesen.

Auch der Nürnberg Arbeitsmarktforscher Thorsten Lietzmann sieht hier die Hauptproblematik: Es sind neue Gruppen in die Grundsicherung gekommen – und das wird bei den Kindern besonders deutlich.

Wie dramatisch die Situation tatsächlich ist, zeigen die von der Bundesagentur veröffentlichten Zahlen.
So ist die Anzahl der von Hartz IV lebenden Kinder in ausländischen Familien auf 583.600 angestiegen – eine Steigerung um 41 Prozent.

Aber nicht nur die Herkunft, sondern auch die Region spielt eine Rolle. Sorgenkinder sind Berlin und Bremen, in denen sogar jedes dritte Kind betroffen ist.

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