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Korruptionsskandal beim BAMF – tausende Asylanträge zu Unrecht gewährt

Bremen:  Wie die Deutsche Presse-Agentur aktuell berichtet, soll es zu massiver Korruption bei einer Außenstelle des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) in Bremen gekommen sein.

Die Bremer Staatsanwaltschaft wirft der Leiterin der Außenstelle “Bestechlichkeit und bandenmäßige Verleitung zur missbräuchlichen Asylantragsstellung” vor. Es soll sich um mindestens 1200 Fälle handeln, in denen sich die Leiterin und fünf weitere Mitarbeiter fehl verhielten. Die genauen Motive der Beschuldigten sind noch unklar.

Im Zeitraum von 2013 bis 2016 wurde tausendfach Asyl gewährt, obwohl die Voraussetzungen nicht gegeben waren. Involviert sollen aber nicht nur die Angestellten des BAMF, sondern auch drei Rechtsanwälte und ein Dolmetscher sein.

Die Ermittlungen laufen schon seit Monaten, am Mittwoch und Donnerstag wurden acht Objekte durchsucht. zEuropa hält Sie über weitere Entwicklungen auf dem Laufenden.

 Quelle: ZEIT online

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