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Laut türkischen Islamverband Inzest erlaubt

Diyanet ist die höchste religiöse Autorität in der Türkei und eine wichtige Kontrollstelle, wenn es um die Interpretation des Islams und der Regulation der Moscheen in der Türkei geht

Allerdings erst kürzlich erstellte die Behörde eine Fatwa – ein islamisches Gesetz, an welches sich die Gläubigen halten müssen – welches für Kontroverse sorgte.

Auf die Frage eines Moslems stellte Diyanet klar, dass es keinen Einfluss auf eine mögliche spätere Heirat der Tochter hätte, wenn ein Vater seine Tochter mit Lust küsse.
Es sei außerdem auch keine Sünde, wenn der Vater seine Tochter anschaue und Lust verspüre. Die Tochter müsse jedoch über neun Jahre alt sein.

Dieses Gebot kommt kurz nach eine anderen kontroversen Fatwa von Diyanet, in welcher verheiratete Muslime dazu aufgefordert werden, keine Hände zu halten, da dies zu weiteren Dingen führen könnten die haram (verboten) seien. In manchen Ländern könne man für solch ein Vergehen sogar gesteinigt werden. (Quelle: Link 1)

Wenn man nun beide erstellten Fatwas gemeinsam betrachtet, ergibt sich das Bild einer Sexualität im Islam, welche aus westlicher Sicht völlig unrealistisch und unmenschlich ist.

Das erstellte Gebot löste natürlich einen Sturm der Entrüstung aus und musste mittlerweile von der Behörde wieder entfernt werden. Auch der Leiter von DiyanetMehmet Görmez, ruderte zurück. Nach seinen Angaben soll es sich lediglich um einen bedauerlichen Fehler in der Übersetzung handeln, Inzest sei selbstverständlich im Islam verboten.

Bei dieser Erklärung gibt es allerdings nur einen Fehler. Jeder Bürger der Türkei weiß, dass die Mitarbeiter von Diyanet sowohl die türkische, als auch die arabische Sprache hervorragend beherrschen. Glauben wird Görmez deshalb wohl niemand!

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One Comment

  1. Verwandten-Ehe

    Grundsätzlich besteht bei jeder Schwangerschaft, auch wenn die Eltern nicht miteinander blutsverwandt sind, eine statistisch ermittelte Wahrscheinlichkeit von etwa 2-4%, dass ein Kind mit einer genetisch bedingten oder durch äußere Faktoren (Schwangerschaftsverlauf, Geburtskomplikationen etc.) verursachten Krankheit, Fehlbildung oder Behinderung geboren wird.

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