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Schweden: Man verurteilt, weil er Schinken vor Moslems aß

Ein 53-jähriger Stockholmer wurde kürzlich wegen beleidigenden Verhaltens verurteilt, da er vor einer Hijab-tragenden Frau Schinken aß.

Wie marsta.nu berichtete, ereignete sich das Drama in einem Pendler-Zug, als der Verurteilte anfing Schinken zu essen.
Nach Angaben der Anklage kaute der Mann provozierend vor der verschleierten Frau und folgte dieser, als sie den Sitzplatz wechselte.

Die ganze Szenerie dauerte nur wenige Minuten.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft soll er auch seine Abneigung gegenüber Moslems geäußert haben.

Gegen den Mann wurde aufgrund zweier Vergehen prozessiert. Einmal wegen oben genannten Vorfall, die andere Straftat, ganz ähnlicher Natur, soll er schon letztes Jahr begangen haben. Diese konnte ihm jedoch nicht nachgewiesen werden.

Für das Schinken essen wurde der 53-Jährige allerdings zu einer Geldstrafe in Höhe von 9000 SEK verurteilt. Außerdem muss er dem Opfer 5000 SEK Schmerzensgeld überweisen.

Der Mann bestritt bis zuletzt die Vorwürfe, behauptete er wollte nur seinen Schinken essen. Der Frau sei er nur gefolgt, um sich für mögliche Unannehmlichkeiten zu entschuldigen.

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