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Wie Soros den Wohltäter spielt…

Wahrscheinlich sollte man so einen Artikel gar nicht erst lesen, wenn das erste Wort im Zusammenhang mit George Soros „Starinvestor“ lautet. Ich konnte in einem Anflug von Freitagsübermut dennoch nicht widerstehen. War ein Fehler. „Atomkrieg, Klimawandel, mächtige Internetkonzerne: Der Milliardär George Soros hat während des Weltwirtschaftsforums vor einer düsteren Zukunft gewarnt. Auch die CSU kam bei seinem Rundumschlag schlecht weg“, käut der SPIEGEL geräuschvoll wieder [1] und ich ahne: Das wird anstrengend…

„Der US-Milliardär George Soros ist dafür bekannt, mit sehr kritischem Blick auf die Welt zu schauen.“

Das ist jetzt ein komischer Zufall. Denn auch die Welt ist mittlerweile dafür bekannt, mit sehr kritischem Blick auf George Soros zu schauen. Und sie hat gute Gründe dafür.

„Beim Weltwirtschaftsforum in Davos zeichnete er allerdings ein besonders düsteres Bild von der Zukunft. Der 87-Jährige warnte bei seinem alljährlichen Dinner in dem Schweizer Skiort vor einem möglichen Atomkrieg, den Folgen des Klimawandels und der Macht der Internetkonzerne.“

Da wäre es vielleicht sinnvoller, nicht jedes Jahr zum Dinnieren in die Schweiz zu fliegen, am Fließband Nationen zu destabilisieren und die Internetkonzerne mit immer ausufernderen Zensurwünschen vor sich her zu treiben? Nur mal so als Idee.

“ ‚Facebook und Google‘ seien ‚immer mächtiger werdende Monopole‘, die geneigt sein könnten, sich ‚mit autoritären Regimen‘ zu verbünden. Davos sei ein ‚guter Ort, um zu verkünden, dass ihre Tage gezählt sind‘, fügte Soros hinzu.“

Okay, an der Stelle hat er mich kalt erwischt. Davor warne ich ja auch. Aber da George und ich eher nicht auf der selben Seite stehen, muss die Sache einen Haken haben. Habe ich etwas übersehen? Bilden sich da neue Machtzentren, die selbst Soros nicht mehr so einfach herumschubsen kann, wie er es gewohnt ist?

Weiterlesen auf: dunkeldeutschland.blog-net.ch

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